Gedankengut

Die Wahrheit über Instagram

Ich scrolle durch meinen Feed. Ein Kofferbild, hmm hmm, okay. Als nächstes ein Mädel in Rückenansicht, die Hand zum Fotografen ausgestreckt. Ein Stück weiter wirbt eine Instagramerin für eine Handyhülle in Muscheloptik. Wieder ein Kofferbild. Oh, eine Mutter mit ihrem Kind. Das Nächste ist Werbung für eine Uhr, die ich schon hundertfach gesehen habe.

Ja, so geht es mir tagtäglich und das, obwohl ich nur wenigen Leuten folge und der Meinung bin, mit jeden dieser Menschen in Kontakt zu sein. Das war zumindest mein ursprünglicher Plan, als ich mich damals bei Instagram angemeldet habe. Ich wollte mich vernetzen und selbst Fotos reinstellen. Schnell stellte ich fest, dass man durch Regelmäßigkeit und einen ansehnlichen Feed mehr Follower gewinnen kann. Mehr Follower bedeuten auch mögliche Kooperationen. Diese wiederum versprechen das große Geld. Zumindest bei den Leuten, die das ganze schon eine Weile machen und viel Zeit in ihre Postings stecken.

Die meisten dieser sogenannten Influencer sind weiblich und zwischen 22 und 30 Jahren alt. Das haben meine persönlichen Umfragewerte ergeben. Außerdem sind diese Frauen oft Studentinnen oder zumindest kinderlos. Haben also mehr Zeit für dieses ausgeprägte Hobby. Ich hingegen, mit meinen knapp 32 Jahren und dem aktuellen Berufsbild Mutter, kann mich nicht damit vergleichen. Meine Fotos sind nicht „schön“ sondern liebevoll. Klar, es gibt auch mal abgeschnittene Füße, der Hintergrund ist unpassend oder die Haare sind nicht durchgekämmt. Doch wer mag es mir verwehren? Schließlich bin ich individuell, meine Ideen manchmal etwas drüber, meist lustig oder „real“.

Schaue ich mir dann den Durchschnitt von Instagram an, sehe ich eigentlich nur dieselbe -pardon -gequirlte Scheiße und das täglich.

Angefangen beim einheitlichen Feed, auf denen alle die gleiche Pose machen, die gleichen Gegenstände nutzen und die gleichen Werbepartner haben. Das ist nicht elitär, sondern schlichtweg langweilig. Bestimmt habt auch ihr die Sonnenblumenbilder im Sommer, die Kürbisfotos im Herbst, die Teddyschnappschüsse im Winter oder ganz aktuell die Kofferfotos gesehen. Alles abgeguckt und geklaut von den großen Carmushkas oder Ana Johnsons dieser Welt, als „Inspo“ markiert und fertig. Da frag ich mich: habt ihr keinen eigenen Kopf? Verreist ihr wirklich gerade alle zur selben Zeit? Wo ist eure persönliche Note?

Allein die Tatsache, dass fähig denkende Menschen die „Presets“, also die Farbschemata für die Bilder im Feed, kaufen, das heißt Geld dafür bezahlen, dass ihr Feed genauso aussieht wie die der oben genannten Damen, ist einfach traurig. Mit ein bisschen Zeit und Geschick kann man so etwas selbst herstellen und ist auch noch einzigartig.

Genauso wenig einzigartig ist es, wenn mindestens fünf Leute innerhalb meines Feeds das gleiche Produkt bewerben, derselben Marke und dann noch behaupten, sie stünden voll dahinter. Bei dem nächsten Produkt, was auch wiederum alle bewerben, wird dann wieder diese Behauptung aufgestellt. Wieviel Wahrheit steckt darin? Hier ein Code, da ein Code. Der gemeine User, kann sich bei der Fülle der Rabattcodes gar nicht mehr entscheiden, über welchen Code er nun kaufen soll und wen er damit glücklich macht.

In jedem Falle ist das Unternehmen glücklich, über so viel blinde Kauf- und Vertriebsfreude.

Ich meine, grundsätzlich habe ich nichts gegen Kooperationen. Auch ich hatte schon die eine oder andere Koop. Viel wichtiger, als ständig dieselben Produkte zu sehen, fände ich aber eine gute Auswahl an weniger gängigen Firmen, überraschenden Produkten und vor allem Dinge, die man nicht auf jeden zweiten Accout als Werbung sieht. Warum nicht mal einen Staubsauger, einen Füllfederhalter oder meinetwegen Damenbinden präsentieren?

Kommen wir zum nächsten Punkt. Leider trifft es wieder die armen Schweine der 10K Plus Accounts. Getarnt als lustiges Spiel sehe ich in den letzten Tagen immer Like-Runden. Quasi der Nachfolger zu den Follower Loops. Der Instagramer ruft dazu auf, dass man schreiben soll: „ich will viele likes“ bzw. Herzen. Dazu musst du das Bild liken und die Bilder aller anderen Kommentatoren vor dir usw.  Und dieses Spiel, angeblich ein Ding des Supports, der gemeinsamen Unterstützung, gegen den bösen Instagram Algorithmus, wird gerne mal mehrere Tage hintereinander gespielt. Und dann, wie gesagt von denen, die es eigentlich nicht nötig haben sollten. Wenn diese größeren Account, mit etlichen Followern, genügend Likes und Kommentaren schon betteln müssen, um weitere Likes zu erhaschen, wieviel Glaubwürdigkeit steckt dann noch in den einzelnen Accounts? Am besten ist noch, dass diese sich dann drüber ausregen, dass sie von Instagramm in der Kommentarfunktion gesperrt wurden. Für mich ein innerer Reichsparteitag.

Ich selbst mache mich ja von dieser Art von „Bekanntmachung“ nicht frei. Habe ich doch selbst schon an einem Follower-Loop teilgenommen oder die Leute in einem Story-Aufruf darum gebeten, Werbung für mich zu machen. Ja, sogar meine zahlreichen Gewinnspiele, sind am Ende nicht mehr, als ein Zuwachs an neuen Followern. Doch was hat es mir unterm Strich gebracht, wenn mich mal der ein oder andere größerer Account gepusht hat? Null Komma nix. Tatsächlich habe ich die größte Steigerung der Zahlen erfahren, als ich mal ein paar Tage gar nichts gepostet habe. Oder wenn ich wieder ein biss quer denke und ausspreche, was unbequem ist; dann trudeln auch mehr Abonnenten ein. Merkwürdig, oder?

Der vorletzte Punkt betrifft die Bildunterschriften oder zu Instagram Deutsch „Captions“ genannt. Die wenigsten Leute haben keine Texte unterm Bild. Manche haben nur einen kurzen Satz, andere schreiben Romane. Wiederum andere schreiben völlig sinnloses Zeug, was überhaupt nichts mit dem Bild zu tun hat, andere schreiben ein paar Worte zum Foto. Ich gehöre zu der Kategorie gemixter Roman. Das heißt, ich schreibe mehr als ein Satz, meist etwas zum Bild und dazu noch wie mein Tag war oder was mir sonst so durchs Hirn geht. Jedenfalls, und ich glaube das gilt für alle anderen auch, mache ich mir Gedanken dazu, was unter dem Bild stehen sollte. Und dann kommt der erste Kommentar: „Cute“. Zweiter Kommentar: „Schönes Bild, Süße!“ Dritter Kommentar: „Happy Day! :-)“

Spätestens beim nächsten „Happy Day“ springe ich durchs Smartphone direkt ins Gesicht des Verfassers, dieses Satzes.

Leute, macht euch doch mal Gedanken oder lasst es sein. Warum kommentiert ihr überhaupt was, wenn ihr eigentlich keine Lust, keine Zeit oder sonst was habt. Kommentiert ihr um des Kommentierens willen? Um Insta eins Auszuwischen? Das Einzige, was ihr mit euren zuckersüßen mega gesülzten verenglischten Tageswünschen anstellt, ist einem tierisch auf den Keks zu gehen. Lest euch doch mal die Bildunterschrift durch, nehmt Anteil, antwortet auf die Fragen, bringt Leben ins Spiel. Öffnet meinetwegen Diskussionsrunden, solange sie höflich bleiben.

Am Schlimmsten finde ich so Antworten wie: „Boar, hast du aber lange Haare bekommen.“, von Leuten, die mir schon länger als einen Tag folgen, mit denen man auch sporadisch in Kontakt steht, auf Fotos, die die BildunterschriftThrowback, old but gold, blast from the past etc.“ tragen. Da handelt es sich eindeutig um ein altes Bild, oder glaubt ihr meine Haare sind wie durch ein Wunder über Nacht natürlich gewachsen? Gerne auch von Fremden Usern im Vorbeigehen geschrieben: „Tolles Bild“, wenn es sich hierbei eigentlich um fünf Bilder handelt. Eine große Followerin, mit der ich im Gegenseitigen und privaten Kontakt gestanden habe, schrieb mir unter einem Video mal: „Also Maus, etwas zu blass würde ich mal sagen. Nimm mal ein Makeup dunkler!! aber sonst super schön“. Klingt erstmal nach einem guten Feedback mit einem Tipp. Aber nicht, wenn es sich bei dem Video um ein Rückwärtsvideo handelt, mit der Message: „Bleib wie du bist, steh zu dir selbst, auch ungeschminkt.“ Ich würde mal sagen, da hat jemand nicht wirklich hingeguckt und das ganze Video nicht verstanden.

Und so geht es leider immer wieder auf Instagram. Da frage ich mich: wo bleibt das wahre Interesse. Eine liebe Kollegin hat mal unter einem ihrer Posts den Hashtag #echtesinteresse etabliert, den ich fortan gerne nutze. Denn das meiste aus Instagram ist schier geheuchelt. Wenn du nur schreibst: „Nice, tolles Pic.“ dann interessiert dich weder das Foto, noch die Person hinter dem Account. Like for Like Aktionen, Follow by Follow: das alles hat nichts mit Interesse zu tun. Wenn ich einfach nur Zahlen sehen möchte, kann das sicherlich ein Weg sein, aber dann hat das nichts mehr mit dem ursprünglichen Sinn zu tun, was social Media eigentlich bietet:

Vernetzung, Knüpfen neuer Kontakte, Mehrwert durch digitale Brieffreundschaften.

Aus diesem Grunde folge ich nur wenigen Accounts. Ich kenne alle Mitglieder und habe schon persönlich mit ihnen geschrieben. Ich nehme mir Zeit für ihre Story, ihre Texte und ihre Fotos. Ich beantworte ihre Fragen und lebe für ein paar Stunden am Tag mit ihnen zusammen. Einige von ihnen haben mittlerweile den Weg in mein Whats App gefunden. Zu Weihnachten hat eine ausgewählte Anzahl an Leuten Weihnachtskarten mit persönlichen und gewählten Worten von mir bekommen. Manche sogar ein kleines Präsent. Bedankt haben sich alle. Ein paar haben sogar Versprechungen gemacht, die sie bis heute nicht eingehalten haben. Am Ende sind es drei vier Leute, wo ich wirklich sagen kann, die sind echt und meinen es ebenso ernst wie ich. Am meisten betraure ich jedoch die Menschen, in denen ich Energie und ein Gefühl der Freundschaft gesteckt habe und von denen am Ende nicht einmal mehr eine Antwort auf meine Nachrichten kommt. Aber was soll‘s. Konzentrieren wir uns mal auf die Positiven.

Und zu denen komme ich jetzt. Abschließend möchte ich mich nämlich mal einfach an all diejenigen richten, die während meiner Abwesenheit nach mir fragen, die stets nette Worte an mich richten, die sich meine Bildunterschriften durchlesen, die genauso denken wie ich, die mir folgen, auch wenn ich ihnen nicht folge. Danke, dass ihr der Anteil von Instagram seid, der mich weitermachen lässt und Hoffnung auf ein wahres social Media gibt. Und schließlich gibt es dann auch noch große Accounts oder tolle Feeds, die zeigen, dass es auch anders geht. Dass man nicht betteln muss, um weiter zu kommen, dass man durch Authentizität und ein Lächeln groß werden kann, dass Individualität der Renner ist, auch in der Wahl der Kooperationen.

Zu den oben genannten Zeilen möchte ich noch ein kurzes Statement geben: hier spricht kein Hater, keine desperate Housewife oder jemand der der anderen nix gönnt. Hier sagt einfach jemand mal seine Meinung und das, was vermutlich viele denken. Vorangegangen ist eine Instagram-Story, die ihr in meinen Highlights oder auf IGTV euch noch einmal anschauen könnt. 100% der Zuschauer haben mir in meinen Worten Recht gegeben. (Stand 12.01.19) Und einer meiner Vorsätze für 2019 ist: noch ehrlicher sein, egal was andere denken.

Natürlich kann es passieren, dass sich einige von mir abwenden, dass ein Shitstorm über mich reinprasselt und ich Follower verliere. Aber wisst ihr war? Das alles interessiert mich nicht. Ich kenne meine Crew. Und:

Ich gehe meinen Weg, mit oder ohne Instagram, aber ich brauche Instagram nicht, um meinen Weg zu gehen.

Ich werde diese Plattform gerne weiterhin nutzen, als Unterstützung zu meinen Blogs, aber nicht mehr so verbissen, wie im davor. Letzten Endes müssen wir leben und leben lassen. Man wird sich selbst nie ganz befreien können, von den Worten und Thesen, die ich geschrieben habe. Auch ich habe in der Vergangenheit Fehler gemacht, hohle Phrasen genutzt und versucht ein bisschen vom Hype abzubekommen. Doch machen wir uns nichts vor: mit 32 brauche ich mich nicht mehr mit den Mädels vergleichen, die noch grün hinter den Ohren sind. Sollen sie ruhig ihre Kooperationen haben, ihre schönen Fotos präsentieren. Ich habe diesen Druck nicht, kann ausschalten, wenn ich will.

Wie hat euch mein Plädoyer gefallen? Seid ihr bei mir oder total dagegen? Schreibt mir eure Meinung.

Euer Herbstmeedchen


Jetzt auch zum Hören: der Herbstmeedchen – Podcast

8 Kommentare

  • Steffi

    Mein liebes Herbstmeedchen.
    Auch ich habe schon für eine Handyhülle geworben. Schön, dass Du trotzdem noch bei mir bist. 🙂 Ich bin zwar selbst erstaunt, aber ein Kofferbild habe ich tatsächlich noch nicht gesehen. Das scheint für die Auswahl der Menschen zu sprechen, denen ich folge.
    Follower Loops – meine Meinung dazu kennst Du. Ich bin davon überzeugt, dass gefunden wird, was gefunden werden soll. Außerdem möchte ich nur die Abonnenten, die sich wirklich für meine Inhalte interessieren.
    Gedankenlose Kommentare nerven auch mich – sagen aber eigentlich nur über den, der sie schreibt (oder schreiben lässt) etwas aus. Wie schön, dass Du
    in diesem Zusammenhang auch den #echtesinteresse erwähnst. Das freut mich sehr.
    Es war mir eine Freude, diesen Artikel zu lesen und auch zu kommentieren. Danke dafür.
    Liebste Grüße.
    Deine Steffi
    http://www.tephora.de

    • Herbstmeedchen

      Meine liebe Tephora,
      ich möchte nochmals betonen, dass es mit nicht grundsätzlich gegen Kooperationen geht, nur um immer das Gleiche.
      Ja, ich weiß, dass du diese bestimmte Marke selbst beworben hast. Aber jeder muss das für sich entscheiden.
      Es freut mich, dass du aber meinen Beitrag gelesen hast und eine Stellung dazu beziehst.

      Liebe Grüße
      Deine Sarah alias Herbstmeedchen

  • Andreas Allgeyer

    Mit Interesse gelesen, aber nur weil ich komplett unbefleckt davon bin und Instagram komplett anders erlebe. Das Geschilderte erscheint mir ausgesprochen stressig und druckvoll, und ich bin mir auch noch nicht so ganz im Klaren ob es überhaupt zu einem positiven Ergebnis führen kann. Bestärkt mich aber darin, dass ich alles richtig mache, wenn ich Instagram nicht ganz so ernst nehme. Liebe Grüße, Andreas

  • Mo

    Liebe Sarah,

    erst einmal danke für den tollen Post! In vielen Dingen sprichst Du mir aus der Seele. Mich nervt auch so einiges an Insta.
    Allerdings nicht so sehr die Kooperationen, die ganz oft gleich sind, sondern eher die Follower, die keine sind. Mal kommen ein ganzer Schwung dazu und in kürzester Zeit sind sie wieder verschwunden. Alles nur zum Zweck, dass ich Zurückfolgen soll, auch wenn mich der Account überhaupt nicht anspricht.
    Mich nervt es auch, dass ich häufig bei Firmen oder Koop-Partnern nur nach meiner Followerzahl bewertet werde und nicht nach Content. Im Moment am auffälligsten finde ich aber, dass sich immer mehr Mädels ausziehen, halb nackt mit einer Tasse Kaffee vorm Fenster stehen, oder sich in Dessous auf dem Bett räkeln. Gibt es dafür mehr Geld, oder was soll das?
    Oftmals sind es sogar auch Mütter. Haben die jemals darüber nachgedacht, dass auch ihre Kinder damit konfrontiert werden könnten? Ich frage mich wirklich was das soll. Ich bin wirklich absolut nicht prüde, aber wenn mich morgens beim Frühstück die ersten kaum angezogenen Mädels im Feed „anspringen“, finde ich das schlicht weg saublöd. Dann lieber die Koffer, smile …
    Instagram ist nur eine Scheinwelt, von Authensität selten eine Spur.
    Ja ich achte auch auf den „Look“ meines Accounts, schaue dass die Bilder gut zusammen aussehen, dass ich möglichst gut auf den Bildern rüberkomme. Ich hätte auch sehr gerne mehr Follower, aber nicht um jeden Preis.
    Auf meinem Blog habe ich mich auch schon über das Thema Instagram aufgeregt. Schau doch einfach mal vorbei wenn Du magst.
    Liebe Grüße und einen charmanten Tag.
    Mo
    http://www.just-take-a-look.berlin
    http://www.instagram.com/fashion_in_berlin

    • Herbstmeedchen

      Liebe Mo,
      schön, dass du zu meinem Blog gefunden hast und dir dieser Beitrag gefällt.
      Es freut mich, dass es auch andere so sehen und du hast recht: zu viel nackte Haut gehört einfach nicht auf Instagram.
      Ich selbst schaue darauf, dass ich keine zu tiefen Einblicke zeige und selbst das „bauchfrei“ ist für mich schon hart an der Grenze.
      Aber ein wenig muss man ja ausprobieren.
      Auf deinen Blog werde ich dich gerne besuchen.

      Liebe Grüße
      Dein Herbstmeedchen Sarah

  • Janine

    Dieser Beitrag ist so toll liebe Sarah!
    Ich empfinde das auch alles total nach.
    Ich gehöre zu denjenigen, die nicht einfach nur ein Foto postet, sondern ich möchte mit meinem Text einen Mehrwert bieten oder einfach von mir erzählen und euch ein bisschen an meinem Leben teilhaben lassen.
    Du hast das sehr schön geschrieben, einfach gemeinsam für einen kurzen Moment in die Insta-Welt eintauchen.
    Ich könnte auch ins Smartphone springen, wenn ich gerade einen liebevollen Text voller Mühe und Herz geschrieben habe und da kommt dann einfach nur. „So hübsch.“ „Beautiful etc.
    Das ist nicht mein Ansinnen das ich unter jedem Foto lesen möchte das ich hübsch bin auch wenn ich meine Fotos gerne bearbeite und das Beste raushole es geht immer um die Gesamtheit. Meine Posts sollen Schönheit und Charakter haben!

    Ich danke dir für diesen Beitrag und den Tipp mit dem Hashtag #echtesinteresse diesen werde ich jetzt auch verwenden!

    LG
    Janine

    • Herbstmeedchen

      Liebe Janine,
      es wird noch andere freuen, wenn du #echtesinteresse verwendest!
      Und ich finde es gut, dass es auch andere so sehen wie ich und versuchen Instagram ein bisschen mehr Tiefe zu geben.

      Liebe Grüße
      Dein Herbstmeedchen Sarah

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